Geballte Ladung Frohsinn in der Karnevalshochburg Edelsberg

Die Edelsberger lassen ihr Dorfgemeinschaftshaus erbeben

Weinbach-Edelsberg (hl). „In Edelsberg zur Fassenacht, da lass dich ruhig nieder“  sangen die Aktiven des Edelsberger Carneval-Vereins (ECV) im großen Finale und hatten damit das richtige Motto gefunden. Wer am Freitag und am Samstag bei den Sitzungen des Edelsberger Carneval-Vereins e.V. dabei war, konnte auf seine Entscheidung stolz sein. Der ECV war mit dem Schlagerboot von Kölle nach Malle unterwegs und präsentierte bei der 37. Auflage der Fremdensitzungen in einem fast vierstündigen Programm tolle Show-und Gardetänze, Büttenreden, Sketche und Gesangsvorträge. Und alle die mit im Boot waren, dankten den Mitwirkenden mit stehenden Ovationen.
Sitzungspräsident Jörg Caspari hatte immer einen lockeren Spruch auf den Lippen und auch die Gastvereine bekamen ihr Fett weg. Wie schon in den vergangenen Jahren punkteten die Edelsberger Karnevalisten vor allem durch die Vielfalt der mitreißenden tänzerischen Darbietungen.

 

Den Anfang machte die neuformierte „Rote Garde“ unter der Leitung von Franziska Schott und Ivonne Assler-Schwarzer, die mit flotter Musik und schmissigen Gardeschritten gleich für die richtige Stimmung sorgte.

Mit den Frühlingsgefühlen ihres Mannes hatte Ursula Frigide (Verena Schomburg) zu kämpfen. In ihrer lustigen Büttenrede hatte sie die Lacher auf Ihrer Seite.

Mit aktuellen Schlagerhits von Jürgen Drews, Roland Kaiser und Andrea Berg zogen die „Hallbachspatzen“ auf die Bühne und brachten das Stimmungsbarometer weiter zum Kochen

 

Von einer unheimlichen Begegnung mit zwei Kubachern und den Treffen der befreundeten Sitzungspräsidenten berichtete einmal mehr gekonnt und witzig Ann-Kathrin Schmidt in ihrem Büttenvortrag. Das Publikum geizte nicht mit Applaus.

„Jetzt ist der Teufel los bei uns im Karneval“ sangen die stimmgewaltigen Growbachjodler in neuem Outfit und hatten nicht übertrieben, denn das närrische Auditorium klatschte und sang begeistert ist.

 

„Musik war Trumpf“ beim Auftritt der Tanzgruppe „Five Seasons“ mit ihrer Übungsleiterin Anette Höhnel. Bei der tollen Chorographie hielt es sogar den Elferrat nicht mehr auf seinen Stühlen und sie tanzten begeistert mit.

 

Direkt nach der Pause wurden die Narren zum Speeddating in die „Kleine Kneipe zum Lamm“ eingeladen. Edelsberger Originale und die „behaarte Beate“ suchten ihren Traummann. Sogar das Einhorn, das ECV-Maskottchen, fand am Ende seinen Traumgaul bei der Party, die am Ballermann endete. Der Sketch der jungen Sketchgruppe gehörte zu den absoluten Höhepunkten der Sitzung.

Und die Party ging sofort weiter, denn die Gesangsgruppe „Ramba Zamba“ ließ bei den Schlagern von Helene Fischer und Klubb 3 die Halle weiter beben. Als dann alle Sitzungspräsidenten und die Kirmesburschen beim „Hulapalu“ mittanzten glich die Narhalla einem Tollhaus.

 

Da hatten es Moderator Jörg Paul in Pauls Prominenten Parkett und sein Maulwurf (Jan Dannewitz) leicht. Die Beiden überzeugten mit ihrem komödiantischen Talent und so blieb bei den Dialogen der beiden Fastnachtsprofis kein Auge trocken.

Danach war nur noch Party angesagt. Die Showtanzgruppe „Destination“ mit ihrer Trainerin Franziska Klapper glänzte bei ihrem atemberaubenden Showtanz zum „Untergang der Titanic“ mit tollen Figuren und wunderschönen Kostümen.

 

Als dann das „Kölner Dreigestirn“ mit den „Bunten Funken“ in den Saal zog, herrschte absolute Partystimmung. Das Männerballett „Ladyknacker Das Original“ unter der Leitung von Anette Höhnel feierte mit den Narren „echten Kölschen Fastelovend“.

 

Das Männerballett „Ladyknacker Next Generation“ unter der Leitung von Franziska Klapper sorgte mit der „Mini – Playback-Show“ für einen gelungenen Schlusspunkt unter einer tollen Sitzung. Beim Tanz Cotton-Eye-Joe standen alle auf Tischen und Bänken.

Mit Edelsberger Liedern verabschiedeten sich die Aktiven beim Finale und zu den Klängen von „Querbeat“ wurde noch bis in die Morgenstunden getanzt und gefeiert.

 

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